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Die Gant, verständlich erklärt

Wer eine Steigerung versteht, bietet ruhiger — und kauft besser. Diese Artikel erklären das Verfahren nach SchKG und VZG so, dass Sie die Steigerungsbedingungen selbst lesen können. Ohne Juristendeutsch, aber mit den richtigen Fachbegriffen.

Das Deckungsprinzip bei der Grundstücksteigerung: So entsteht der Mindestpreis

Das Deckungsprinzip bestimmt, ab welchem Betrag das Betreibungsamt ein Grundstück überhaupt zuschlagen darf. Wer die Regel kennt und das Lastenverzeichnis richtig liest, kann vor der Steigerung ausrechnen, wo die Untergrenze für den Zuschlag liegt. Das schützt vor Fehleinschätzungen beim Budget und vor Geboten, die von Anfang an keine Chance auf den Zuschlag haben.

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Mindestzuschlagspreis: Was Sie an einer Steigerung wirklich bieten müssen

An einer Grundstücksteigerung gibt es keinen gesetzlichen Mindestpreis in Höhe des Schätzwerts. Die tatsächliche Untergrenze ergibt sich aus dem Deckungsprinzip und den bar zu bezahlenden Beträgen — und sie steht in den Steigerungsbedingungen. Wer diese Grenze vor dem Steigerungstag selbst nachrechnet, weiss, ab welchem Betrag ein Zuschlag überhaupt möglich ist, und kann sein Budget realistisch planen.

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Anzahlung an der Steigerung: Höhe, Formen und Fristen

Wer an einer Grundstücksteigerung mitbietet, muss seine Zahlungsfähigkeit belegen — meist mit einer Anzahlung, die vor dem Zuschlag vorliegen muss. Wer die verlangte Form oder den Zeitpunkt verpasst, kann trotz höchstem Gebot leer ausgehen. Dieser Artikel erklärt, wie hoch die Anzahlung üblicherweise ist, welche Zahlungsformen die Ämter akzeptieren und was bei Nichtzahlung des Restbetrags droht.

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Das Lastenverzeichnis lesen und verstehen

Das Lastenverzeichnis zeigt, welche Rechte und Pflichten auf einem Grundstück lasten, das versteigert wird. Wer es vor der Steigerung sorgfältig liest, weiss, welche Schulden übernommen werden, welche Dienstbarkeiten bestehen bleiben und wie viel am Ende tatsächlich zu bezahlen ist. Das verändert den effektiven Kaufpreis oft erheblich.

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Doppelaufruf an der Steigerung: Warum er den Preis verändert (Art. 142 SchKG)

Beim Doppelaufruf wird ein Grundstück zweimal ausgeboten: einmal mit einer bestimmten Last — etwa einer Dienstbarkeit oder einem Mietvertrag — und einmal ohne sie. Für Bieter entstehen dadurch faktisch zwei verschiedene Kaufobjekte mit zwei verschiedenen Werten. Wer den Mechanismus versteht, kalkuliert sein Gebot richtig und vermeidet, eine Last zu übernehmen oder zu bezahlen, mit der er nicht gerechnet hat.

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Freihandverkauf nach SchKG: Kaufen ohne Steigerungssaal

Nicht jede Zwangsverwertung endet im Steigerungssaal. Beim Freihandverkauf verkauft das Betreibungs- oder Konkursamt ein Grundstück direkt, meist gegen schriftliche Angebote. Wer dieses Verfahren kennt, sieht Objekte, die viele Kaufinteressenten übersehen — und vermeidet Formfehler, die ein Angebot wertlos machen.

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Finanzierung eines Steigerungskaufs: So sind Sie zahlungsbereit

Wer an einer Grundstücksteigerung den Zuschlag erhält, kann nicht auf eine Finanzierungszusage warten: Die Anzahlung ist sofort fällig, und der Kauf ist bindend, ohne Vorbehalt. Dieser Artikel zeigt, wie Sie die Finanzierung vor dem Steigerungstag aufgleisen, was ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen ist und mit welchen Eigenmitteln Sie rechnen müssen. Wer das versteht, bietet mit klarer Obergrenze und vermeidet die teuerste Panne der Gant: den geplatzten Zuschlag.

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